Wohnklimaplatten bestehen aus Kalk, Quarzsand und Wasser, sie sind also Weiterlesen …
Bauwerksfeuchte ist unsere Sache
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Die Instandsetzung von Rissen bedarf genauer Voruntersuchungen mittels Rissmonitoren oder Rissmarken sowie Objektvoruntersuchungen und Beurteilungen, wie sie in den WTA Merkblättern 4-3-98/D sowie 4-5-99/D etc. beschrieben sind. Hierbei wird die Standsicherheit und Tragfähigkeit des Bauwerkes sowie des Mauerwerkes als solches unter Berücksichtigung ergänzender Normen und anerkannten Regeln der Technik bewertet.
Dort, wo kraftschlüssige Verbindungen der Rissufer notwendig sind, ist das Spiral-ankersystem, bestehend aus einem speziellen Spiralanker und Klebemörtel, eine ideale Lösung.
Die horizontale Fuge des Mauerwerkes wird gemäß der Beurteilungsfestlegung ca. 4-5 cm tief ausgeräumt und systemgerecht vorbehandelt. Dabei sollten die Einschlitzungen mind. 50 cm über die Rissflanken hinaus ragen.
In den fertig hergestellten Schlitz wird die erste Lage des Klebemörtels eingebracht und das Ankersystem lunkerlos bis zum völligen Fugenverschluss eingebettet. Dies führt zur höchstmöglichen Flankenverbindung und Kraftschluss.
Bei senkrecht verlaufenden Rissen werden Spiral-ankersysteme zum Zwecke der besseren Kräfte-verteilung jeweils nach links und rechts leicht versetzt eingebaut.
Spiralanker müssen in der Dimension, bezogen auf die zu erwartende Belastung, ausgelegt werden.
Der Einbau von Spiralankern erfordert einen minimalen Eingriff in das Mauerwerk, lässt sich bei allen Mauerwerksarten einsetzen, nimmt die Zug- und Scherkräfte auf, verstärkt die Tragfähigkeit und bietet eine dauerhafte Stabilisierung.
